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Radtour 2011

Radtour der Ruder durch das Hessische Mittelgebirge

 

Am Samstag, den 08.10.2011, begann unsere dreitägige Fahrradtour durch das Gebiet rund um den Vogelsberg. Mit dabei waren wegen vielen Absagen nur die Sportler Marius Kurz und Albert Dutulescu, sowie die Trainer Heike Bender und Johannes Bilz. Zu Beginn trafen wir uns am Offenbacher Hauptbahnhof. Mit voll bepackten Fahrrädern stiegen wir um 9:00 Uhr in den Zug nach Fulda. Während der Fahrt trafen wir noch letzte Vorbereitungen für die nächsten zu bewältigenden Kilometer. Gut eine Stunde später kamen wir in Fulda an. Wir stiegen direkt auf unsere Räder und fuhren los in Richtung Bad Hersfeld, unser Etappenziel für diesen Tag. Nach der Hälfte der ersten 50 Kilometer machten wir ca. 20 Minuten lang eine Pause, um Energie zu tanken. Kurz darauf fuhren wir wieder los und mit neuen Elan waren die anderen 25 Kilometer ganz einfach. Schon gegen 15:30 Uhr kamen wir in der Jugendherberge in Bad Hersfeld an. Anschließend machten wir unsere Zimmer fertig und machten uns auf die Suche nach einem Supermarkt und einem Restaurant für den Abend. Nachdem wir Einkaufen waren, fanden wir ein kleines Restaurant namens Pizzeria am Lullusbrunnen, wo wir zu Abend aßen. Dann gingen wir zurück in die Jugendherberge und legten uns schlafen. Am nächsten Morgen brachen wir nach dem Frühstück erneut auf. Die zweite Etappe begann entlang der Fulda in Richtung Hoherrodskopf. Nach 50 Kilometern machten wir halt in Lauterbach und aßen Dosenravioli zu Mittag. Die gesamte Etappe war durchzogen von vielen Steigungen, da unser Ziel 750 Meter über N.N. lag. Nach der ca. 85 Kilometer langen Tagesstrecke waren wir heilfroh, angekommen zu sein. Glücklicherweise lag das Restaurant, in dem wir zu Abend aßen, gleich neben der Jugendherberge. Nach dem guten Essen und den Anstrengungen des Tages schliefen wir am Abend direkt ein. Am Morgen des letzten Tages lag dichter Nebel und es war schlechtes Wetter angesagt. Auch machten sich die Blessuren des vorigen Tages bemerkbar und wir entschieden uns dafür nur 30 Kilometer bis zum nächsten Bahnhof zu fahren und dort den Zug nach Offenbach zu nehmen. Zum Glück ging es auf der Strecke nahezu nur bergab, wodurch wir schnell Am Bahnhof ankamen. Nach insgesamt 165 Kilometern waren wir alle stolz auf die gemeisterten Hürden und freuten uns bereits auf den folgenden Tag zur Regeneration.

 

Albert Dutulescu