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Bericht: Langlauffreizeit Bayrisch-Eisenstein 2008






Am Sonntag dem 06.01.07 war es dann so weit, die lang
erwartete “Langlauffreizeit” startete.

Wir (die Teilnehmer der Skifreizeit; insgesamt 20 + 3 Trainer) machten
uns, zu unserem Treffpunkt am Offenbacher Hbf., um 5:40 in der Früh auf. Noch müde

von der kurzen Nacht zuvor, verabschiedeten wir uns von unseren Eltern
und machten

uns mit samt Ski und Gepäck auf in den Zug. Während der Fahrt nach
Bayerisch- Eisenstein stiegen wir dreimal um (S-Bahn – ICE – Waldbahn). Dort um
ca. 11 Uhr angekommen, überreichten wir am Bahnhof einem Herbergsangestellten
unser Gepäck,

mit dem er dann zur JGH fuhr, weil sie auf einem kleinen Berg am anderen
Ende des Ortes lag. Wir mussten den Weg zu Fuß laufen. Bei der JGH angekommen
,wurden uns unsere Zimmer eingeteilt und wir hatten ein wenig Zeit, um ein
bisschen von der langen Fahrt zu
verschnaufen und um unsere Zimmer herzurichten. Nach dem wir uns

auf `s Mittagsessen gestürzt hatten , begann die Erste Trainingseinheit.
Da genügend Schnee im Ort vorhanden war, gingen wir auf die Loipe, die direkt
neben der JGH war.

Wir, die Anfänger begannen mit langen Aufwärmspielen, um erstmal ein Gefühl
für die Ski zu bekommen. Die “Profis”, legten gleich richtig los.

Nach den Aufwärmspielen ging es
auch für uns richtig los. Wir fuhren bzw. liefen kleine Runden in den Spuren.
Um ca. 17 Uhr, war die Trainingseinheit beendet. Nach dem Abendessen, dass um
18 Uhr stattfand, hatten wir bis zur Nachtruhe um 21 Uhr noch viel Zeit für
uns. Am nächsten Morgen sollten wir pünktlich zum Frühstück um 8 Uhr
erscheinen. Nach dem Frühstück, ging es auf zur Loipe. Wir begannen wie bereits
zuvor mit einem Aufwärmspiel, und wurden dann in verschiedene Gruppen
eingeteilt. (Anfänger, Fortgeschrittene, “Profis”). Dann begann das
eigentlichen Langlaufen. Jede Gruppe absolvierte, die für sie gedachten
Kilometer. Nach der ersten Trainingseinheit an diesem Tag, ging es dann zum
Mittagessen, was um 12 Uhr stattfand. Danach folgte eine längere Pause zum
Verdauen und es ging raus auf die Loipe, zur zweiten Trainingseinheit. Diese
Trainingseinheit ging ähnlich von statten, wie die Erste.

Danach konnte, wer wollte, bis zum Abendessen mit Heike in die Ort
gehen, um beispielsweise Postkarten, Getränke, etc. zu besorgen. Nach dem wir
zu Abend aßen, ließen sich manche die Ski wachsen oder spielten Tischtennis
oder machten “gar nichts“. Bettruhe war diesmal erst um 22 Uhr. Der Vormittag
am Dienstag verlief wie der zuvor. Aber am Nachmittag fuhren wir mit dem Skibus
zum Arber, um dort lang zu laufen, weil die Bedingungen und der Schnee vor Ort
nicht mehr ausreichten. Auf dem Arber fuhren wir bei perfekten Bedingungen mit
dem Training fort. Wieder zurück gab es erstmal Abendessen, dann freie Zeit für
uns, um 21 Uhr Stretching und nach 22 Uhr war Schlafenszeit. Am Mittwoch,
sollten wir uns während dem Frühstück Lunchpakete machen, da wir zum Mittag in
einer gewärmten Hütte, namens “Wärmehütte” auf den Aber essen sollten. Der größte
Teil von uns ging nach dem Frühstück wieder auf den Aber zum Langlaufen. Der
andere Teil, ging mit Heike in den Ort, um für alle einzukaufen, aß sein
Lunchpaket in der JGH und ging dann zur zweiten Trainingseinheit auf den Aber.
Auf dem Aber machte jede Gruppe ihre Kilometer und dann fuhren wir mit dem
Skibus zurück zur JGH. Am Donnerstag, sollten wir uns wie bereits am Mittwoch während
des Frühstücks, was für uns diesmal erst um 8:15 Uhr stattfand, Lunchpakete
machen, da wir wieder auf dem Aber zu Mittag essen würden. Wir fuhren dann um
ca.9:20 mit dem Skibus auf den Aber, absolvierten unsere erste
Trainingseinheit, aßen in der “Wärmehütte” zu Mittag, absolvierten die zweite
Trainingseinheit und fuhren dann mit dem Skibus wieder zurück.

Nach dem Abendessen, gab es wie jedes Jahr, einen gemeinsamen Abend mit
einer Gruppe von behinderten Leuten, die zum Alpinskifahren da waren. Wir
spielten gemeinsam “Obstsalat” und schauten nachher den Film “Traumschiff
Surprise Periode 1”. Um 22:30, waren wir dann wieder auf unseren Zimmern und
schliefen. Am Freitag ging es dann nach dem Frühstück, zum letzten mal auf den
Aber zum Langlaufen. Wie

bereits die letzten beide Tage, aßen wir nach der ersten
Trainingseinheit unser Mittagessen, in Form eines Lunchpaketes in der “Wärmehütte”,
auf dem Aber. Dann ging es auf zur letzten Trainingseinheit dieser Excursion.
Mit dem Skibus in der JGH wieder angekommen, gab es erstmal Abendessen. Dann
sollten wir schon mal anfangen unsere Koffer zu Packen, um kurz nach neun gab
es dann wieder Streching und um 22:00 Uhr, war Schlafenszeit. Am Tag der
Abreise (Samstag), standen wir dann früher als gewohnt auf. Wir schleppten
unsere Koffer und Ski raus, zu einem Herbergsangestellten, der diese mit einem
Unimoc, runter zum Bahnhof fahren sollte, räumten unsere Zimmer auf, brachten
die Bettwäsche runter und machten uns auf zum Frühstück. Nach der morgendlichen
Kräftigung, machten wir uns auf zum Bahnhof, verabschiedeten uns von den Bergen
und fuhren dann wieder mit der (Waldbahn -
ICE – S-Bahn) froh und erschöpft, nach Offenbach am Main, wo wir um ca.14:30
Uhr ankamen.

Verfasst von

Jan Leczynksi


Offenbach am
Main den 19.01.08